Zipperbeutel und Sliderbeutel 

Der Begriff „Zipperbeutel“ beschreibt Beutel der unterschiedlichsten Art, die mit einem Wiederverschluss versehen sind, der einerseits die maximale Öffnung des Beutels zulässt und andererseits einen zuverlässigen Wiederverschluss der Beutel erlaubt. Dabei können im Wesentlichen zwei unterschiedlichen Varianten der Wiederverschlüsse eingesetzt werden: 

Zipper 

Der Zipper stellt eine einfache Variante für Beutel mit Wiederverschluss dar, wobei die beiden Lippen des Zippers für das Wiederverschließen des Beutels mit leichtem Kraftaufwand zusammen gedrückt werden. Die Verzahnung der Lippen hält den Beutel anschließend verschlossen. 

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Slider 

Der Slider stellt die komfortable aber auch teure Variante dar und ist mit einem „Reißverschluss“ vergleichbar. Ähnlich wie beim Zipper erfolgt der Wiederverschluss durch zwei Dichtlippen, die mit dem Beutelmaterial versiegelt sind, das Öffnen und das Schließen der Beutel erfolgt jedoch mittels eines beweglichen Reiters und erleichtert hierdurch deutlich die Handhabung. Aufgrund der höheren Kosten gegenüber dem Zipper ist diese Variante in Europa nicht so verbreitet wie auf dem nordamerikanischen Markt. 

Anwendungen für Beutel mit Zipper oder Slider finden sich inzwischen für sehr unterschiedliche Produkte wie z. B. Reibkäse, Kaugummi, Süßwaren, Gebäck oder technische Produkte. Aufgrund des hohen Volumens werden meist Standbodenbeutel / Doypack mit einem Spout ausgerüstet, aber auch Flachbeutel oder Bodenfaltbeutel können so ausgeführt werden. 

Für die Herstellung und Befüllung der Beutel können je nach Ihren Anforderungen horizontal arbeitende Beutelmaschinen oder auch vertikal arbeitende Beutelmaschinen (Schlauchbeutelmaschinen) eingesetzt werden. Je nach den geforderten Jahresmengen und der zu verarbeitenden Produktvarianten kommen sowohl Beutelmaschinen im System FS als auch im System FFS in Frage. 

Zipperbeutel
Sliderbeutel