Optionale Ausführungen
Unsere Beutel können auch mit verschiedenen Zusätzen ergänzt werden. Hier sehen Sie noch eine Auswahl verschiedener Beutelausführungen. Sprechen Sie uns an, um herauszufinden, ob das auch für Ihr Produkt umsetzbar ist.

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Ihre Experten für Verpackungsmaschinen
Tim und Frank Bruder
Unter konventionellen Folien werden Laminate/Folienverbunde verstanden, deren Lagen aus verschiedenen Basismaterialien zusammengesetzt sind. Dabei werden die jeweiligen, sortenreinen Folienlagen mittels Klebern so miteinander verbunden, dass eine Verpackungsverbundfolie mit individuellen Eigenschaften entsteht. Neben der optischen Gestaltung durch die Bedruckung dienen die einzelnen Lagen z.B. zum Schutz der Produkte gegen Licht, Sauerstoff oder anderen äußeren Einflussfaktoren. Ziel ist es dabei eine lange Haltbarkeit zu erreichen. Insbesondere Lagen aus Aluminium bieten einen besonders guten Produktschutz.
Der Nachteil dieser Verbundmaterialien besteht darin, dass eine Trennung der einzelnen Lagen für ein gezieltes Recycling zum heutigen Stand der Technik nicht möglich ist. Die Entsorgung erfolgt daher häufig durch Deponierung oder Verbrennung. Daher können diese Folien, trotz des geringen Materialeinsatz und der guten Schutzeigenschaften nicht als nachhaltig bezeichnet werden.
Durch den Einsatz recyclingfähiger Folien können die beschriebenen Nachteile inzwischen weitgehend eliminiert werden, bei Beibehaltung der beschriebenen Vorteile gegenüber rigiden Verpackungen.
Gemäß der deutschen Gesetzgebung (Stand 08/2022) gelten Verpackungsstoffe als sortenrein – und damit als recyclingfähig – die weniger als 5 % Fremdstoffe enthalten. Diese Grenze gilt für den Folienaufbau inkl. aller Barriereschichten, Kleber und Druckfarben.
Moderne Folienverbundstoffe werden daher, wie konventionelle Folien auch, aus mehreren Einzellagen hergestellt, die aber aus einem Grundstoff bestehen. Als Grundstoffe werden überwiegend PE (Polyethylen) oder PP (Polypropylen) eingesetzt. Je nach den geforderten Schutzeigenschaften können die Einzellagen im Verfahren der Coextrusion auch ohne Kleber miteinander verbunden werden, was den Anteil der Fremdstoffe zusätzlich reduziert.
Auch diese Folien können grundsätzlich auf konventionellen Beutelmaschinen eingesetzt werden. Aufgrund der technischen Eigenschaften der „Monolaminate“ müssen die Beutelmaschinen hierzu entweder mit Zusatzeinrichtungen ausgerüstet sein, um die gleiche Leistung wie bei konventionellen Folien zu erreichen, oder es muss eine reduzierte Ausbringungsleistung berücksichtigt werden.
Auf den Beutel-Verpackungsmaschinen können neben Kunststoff-Verbundfolien auch heißsiegelfähige Papiere verarbeitet werden, die auch als recyclingfähige Verpackungsfolien eingestuft sind. Zu beachten ist, dass siegelfähige Papierfolien nur für trockene Produkte, ohne Anforderungen an einen gesonderten Schutz eingesetzt werden können. Gemäß der deutschen Gesetzgebung (Stand 08/2022) kann die Entsorgung über den Papiermüll erfolgen.












