Konturbeutel und Vollkonturbeutel




Andere Bezeichnungen und Varianten: Vollkonturbeutel, gestanzte Beutel
Als Konturbeutel werden Beutel mit nicht ausschließlich geraden Außenkonturen bezeichnet. Neben gewollten technischen Eigenschaften, wie z.B. einem gezielten Produktaustrag, dienen Konturen häufig der Auffälligkeit der Beutel am Point-of-sale, um zusätzliche Kaufanreize zu schaffen.
Fertigungstechnisch steigt die Komplexität mit der Anzahl und der Position der nicht geraden Außenlinien. Beutel mit einer Kontur an einer oder zwei Seiten sind deutlich weniger komplex als umlaufende Konturen (Vollkonturbeutel). Diese Formgebung entscheidet maßgeblich darüber, welche Grundform der Beutel (z.B. Flachbeutel oder Standbodenbeutel / Doypack) zugrunde gelegt werden können. Gleiches gilt für die Frage nach möglichen Wiederverschlüssen.
Typische Anwendungen
- Lebensmittel
- Tiernahrung
- Hygiene
- Kosmetik
- Pharma
- Non Food
Mögliche Verpackungsmaschinen
- vertikale Sachetmaschinen (VFFS – i.d.R. Vollkontur ohne Wiederverschlüsse)
- horizontale Beutelmaschinen (HFFS – alle Formen, mit und ohne Wiederverschlüsse, je nach Beutelform)
- als vorgefertigte Beutel auf das System FS (Füllen durch die Kopfnaht) und System FC (Füllen durch den Spout)